Warum ist es wichtig eine Traumatherapie zu machen

Traumatherapie Hamburg EMDR

Wieder inneren Frieden zu erlangen ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Erst dann können Ihre Selbstheilungskräfte zum Einsatz kommen und Sie können Ereignisse wieder in einem anderen Licht sehen.

  • Vermeidung von Langzeitfolgen: Unbehandelte Traumata können langfristige Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben. Menschen, die traumatische Erfahrungen durchgemacht haben, neigen dazu, ein erhöhtes Risiko für psychische Gesundheitsprobleme wie Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Angststörungen, Depressionen und andere psychische Störungen zu haben.

 

  • Verbesserung der Lebensqualität: Traumatische Erfahrungen können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen, indem sie zu Schlafstörungen, Beziehungsproblemen, Schwierigkeiten bei der Arbeit oder in sozialen Situationen führen. Eine angemessene Traumatherapie kann helfen, diese Beeinträchtigungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.
  • Förderung von Selbstheilung: Traumatherapie bietet einen sicheren Raum, um mit den schmerzhaften Erinnerungen und Emotionen umzugehen. Durch den therapeutischen Prozess können Menschen lernen, ihre Erfahrungen zu verstehen, zu akzeptieren und zu verarbeiten, was zu einer natürlichen Selbstheilung beitragen kann.
  • Stärkung der emotionalen Regulation: Traumata können zu einer gestörten emotionalen Regulation führen, was sich in übermäßiger Angst, Wut, Scham oder anderen starken Emotionen manifestieren kann. Therapie kann dabei helfen, gesündere Bewältigungsmechanismen zu entwickeln und die emotionale Stabilität zu fördern.
  • Prävention von Selbstschädigung: Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, neigen möglicherweise dazu, sich selbst zu verletzen oder selbstzerstörerische Verhaltensweisen zu entwickeln. Eine adäquate Traumatherapie kann dazu beitragen, solche Verhaltensweisen zu verhindern oder zu reduzieren.
  • Förderung von zwischenmenschlichen Beziehungen: Traumatische Erfahrungen können das Vertrauen in andere Menschen beeinträchtigen und zu Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen führen. Die Therapie kann Menschen helfen, Vertrauen wiederherzustellen, gesunde Beziehungsstrukturen aufzubauen und soziale Unterstützung zu suchen.


Psychische Symptome, die sich auf der körperlichen Ebene manifestieren, werden oft als "somatische Symptome" bezeichnet. Diese Symptome zeigen sich im Körper, können jedoch auf psychische oder emotionale Ursachen zurückgeführt werden. Hier sind einige Beispiele für somatische Symptome:

  • Schmerzen: Psychische Belastungen können sich in Form von körperlichen Schmerzen äußern, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen oder Muskelschmerzen.
  • Erschöpfung: Chronische Müdigkeit oder Erschöpfung kann sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Depressionen oder anhaltender Stress können sich beispielsweise als starkes Gefühl der Erschöpfung manifestieren.
  • Schlafstörungen: Psychische Gesundheitsprobleme können Schlafstörungen verursachen, darunter Schlaflosigkeit, Albträume oder übermäßige Schläfrigkeit.
  • Magen-Darm-Probleme: Stress und Angst können sich auf den Magen-Darm-Trakt auswirken und zu Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall führen.
  • Herz-Kreislauf-Symptome: Psychische Belastungen können den Blutdruck beeinflussen und zu Herzrasen, Brustschmerzen oder anderen Herz-Kreislauf- Symptomen führen.
  • Atemprobleme: Angstzustände können Atembeschwerden, Hyperventilation oder das Gefühl von Atemnot verursachen.
  • Hautprobleme: Psychosomatische Störungen können sich auch auf die Haut auswirken, indem sie Hautausschläge, Juckreiz oder andere dermatologische Probleme verursachen.
  • Gewichtsveränderungen: Depressionen oder Essstörungen können zu Gewichtsveränderungen führen, sei es durch Gewichtszunahme oder -verlust

Was ist EMDR?

 

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing ("Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen"). Es handelt sich um eine spezifische Form der Psychotherapie, die in den 1980er Jahren von der Psychologin Francine Shapiro entwickelt wurde. EMDR wurde ursprünglich für die Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) konzipiert, hat sich jedoch auch für die Arbeit mit anderen Arten von traumatischen Erfahrungen oder anderen emotionalen Belastungen als wirksam erwiesen.

Die Kernidee hinter EMDR ist, dass belastende Erinnerungen, insbesondere solche, die mit Traumata verbunden sind, nicht verarbeitet wurden und daher zu anhaltenden psychischen Belastungen führen können. Die Therapie zielt darauf ab, diese belastenden Erinnerungen zu verarbeiten und zu integrieren, um die emotionale Belastung zu reduzieren.

Das charakteristische Merkmal von EMDR ist die Integration von bilateralen Stimulationen, typischerweise durch die Verwendung von seitlichen Augenbewegungen. Der Therapeut führt den Patienten dazu, sich auf traumabezogene Gedanken zu konzentrieren, während er gleichzeitig auf eine bewegte Lichtquelle oder die Fingerbewegungen des Therapeuten achtet. Dies führt zur Verarbeitung der belastenden Erinnerungen und vermindert die emotionale Aufladung des Ereignisses.

EMDR folgt einem Protokoll, das die Identifikation von belastenden Erinnerungen, die Entwicklung von Bewältigungsstrategien und die Förderung der Selbstakzeptanz umfasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

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